SEITE: 89 - 103 Moritz Th. Keine Kommentare Kommentar hinzufügen
Stelle:

Heute, nichts

Anmerkung:

Cesare Pavese hatte 1935 für eine Freundin, die kommunistische Aktivistin Tina, Briefe entgegengenommen; dafür wurde er von den faschistischen Behörden verhaftet und ins Exil nach Kalabrien geschickt. Der Ich-Erzähler reist ihm nach vielen Jahrzehnten nach; er kann das Zimmer, das Pavese damals bewohnt hatte, besuchen. Ein allerdings etwas kahler Platz ist nach Pavese benannt. Die Einheimischen scheinen Pavese damals wohlwollend behandelt zu haben, aber das hat an der düsteren Grundstimmung des Schriftstellers wenig zu ändern vermocht. Im kalabrischen Exil begann Pavese mit das «Handwerk des Lebens», das für den Ich-Erzähler sehr wichtig ist. – Lakonische Beschreibung des Südens.

Niederschmetternd das Ende des Exils und die Rückkehr nach Turin. Pavese hatte gehofft, dass ihn Tina in dankbaren und liebevollen Empfang nehmen würde. Stattdessen erfährt er von ihrer Hochzeit. Er fällt in Ohnmacht.

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